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Jazz made in Germany ist ein weltweit beachtetes Aushängeschild und mehr denn je auf der Höhe unserer Zeit: Seine Akteur:innen leben und vermitteln kulturelle Vielfalt auf der Bühne und in der Lehre, im Kulturmanagement ebenso wie in der Tonträgerproduktion. Künstler:innen im Jazz und der improvisierten Musik sind hochgradig mobil, bilden Netzwerke, entwickeln neue Konzepte und Formate für die Aufführung, Aufzeichnung und Verbreitung.

PREIS

Um diese Innovationskraft in all ihren Facetten auszuzeichnen hat Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, den Deutschen Jazzpreis ausgelobt. Als zentrale Fördereinrichtung der Bundesregierung für die Musikwirtschaft ist die Initiative Musik mit der Realisierung betraut worden.

Die Erstauflage des Deutschen Jazzpreises fand am 3. Juni 2021 statt mit dem Ziel sich als jährlich wiederkehrende, kulturelle Leuchtturm-Veranstaltung zu etablieren.

»Mit dieser Auszeichnung werden wir die Vielfalt, Kreativität und kommunikative Kraft des Jazz ins verdiente Rampenlicht rücken und herausragende künstlerische Leistungen mit dotierten Preisen würdigen. Die Jazzmusikszene baut seit jeher klingende Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen, sie steht für Mut, Austausch, Kooperation – und ist damit auch ein Spiegelbild unserer pluralistischen Gesellschaft. Genau diese Weltoffenheit wollen wir in Zukunft weiter unterstützen.«

Prof. Monika Grütters MdB, Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

KATEGORIEN

Der Deutsche Jazzpreis richtet das Scheinwerferlicht auf die Vielfalt und Schaffenskraft der deutschen Jazzszene und würdigt mit Preisen in 31 Kategorien außergewöhnliche, künstlerische und innovative Leistungen im nationalen und internationalen Kontext. Die Preisträger:innen werden mit einer Trophäe und einem Preisgeld in Höhe von 10.000 € prämiert.

TROPHÄE

Die Trophäe des Deutschen Jazzpreises steht für Inspiration, Improvisation und Innovation und wurde von den Designstudios NODE Berlin Oslo und Zieta Prozessdesign in Zusammenarbeit entwickelt. Die Form der Trophäe entsteht unter Anwendung einer durch den Architekten Oskar Zieta entwickelten Technik: Durch Luftdruck lassen sich Stahlkörper „aufblasen“ und entsprechend verformen. Gewollte Unregelmäßigkeiten in der Herstellung und die Herstellungstechnik selbst, verweisen auf den prozesshaften und experimentellen Charakter des Jazz. Zudem erkennt man die Silhouette der Trophäe als Teil des neuen Logos des Deutschen Jazzpreises.

BEIRAT

Gemeinsam mit einem von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters berufenen Beirat, der sich aus hochkarätigen Vertreter:innen der Jazzszene zusammensetzt, wurde das Konzept des Deutschen Jazzpreises entwickelt. Der Beirat konstituiert sich aus folgenden Mitgliedern:

Foto: BVMI
Andreas Brandis

Geschäftsführer ACT Music / Tambour Music
Management, Vorstand VUT – Verband unabhängiger
Musikunternehmer:innen

Foto: Christoph Neumann
Nadin Deventer

Künstlerische Leiterin des Jazzfest Berlin

Foto: Dirk Mathesius
Felix Falk

Vorstand Deutsche Jazzunion, Sprecher Bundeskonferenz Jazz (BK Jazz), Vorstand Musikfonds

Foto: S. Wieland
Jörg Heidemann

Geschäftsführer VUT – Verband unabhängiger Musikunternehmer:innen e.V.

Foto: Dovile Sermokas
Julia Hülsmann

Musikerin, Professorin für Klavier an der Universität der Künste Berlin, Mitglied der BK Jazz

Astrid Kieselbach

Senior Director Universal Music Jazz (unter dem Dach der Deutschen Grammophon)

Dr. Harald Kisiedu (des.)

Musikwissenschaftler, Dozent für Jazzgeschichte und Jazzwissenschaft am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück

Foto: Felix Groteloh
Alexandra Lehmler

Musikerin, Vorstand Deutsche Jazzunion

Foto: Volker Beushausen
Hans Lüdemann

Pianist/Komponist –
Vertreter Deutscher Komponistenverband

Foto: Reiner Engwicht
Yvonne Moissl

Vorstand Deutsche Jazz Föderation e.V. / Dachverband der Jazzveranstalter

Foto: Sabine Skiba
Miho Nishimoto

Senior Brand Manager Classics & Jazz Warner Music

Foto: Janine Kuehn
Lisa Tuyala (des.)

Kulturmanagerin (Kulturkabinett e.V.), Musikerin, Co-Initiatorin Women* of Music

Foto: Jessen Ostergaard
Arndt Weidler

Soziologe, Leitung Projekte beim Jazzinstitut Darmstadt

Programmbeschreibung Deutscher Jazzpreis
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