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Pinar Atalay, Moderatorin im Jazzpreis Studio Hamburg (Credit: Fynn Freund)
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4. June 2021

Die Preisträger:innen stehen fest! 31 Auszeichnungen für herausragende künstlerische Leistungen vergeben

Am Donnerstagabend feierte der Deutsche Jazzpreis langersehnte Premiere! In insgesamt 31 Kategorien wurden herausragende Leistungen der nationalen und internationalen Jazzszene geehrt. Bis zur Verleihung blieben die Namen der Preisträger:innen geheim, sodass Überraschung und Emotionen während der live gestreamten Award-Show entsprechend groß waren.

Von vier Standorten aus wurde die Preisverleihung auf die Bildschirme der Zuschauer:innen übertragen. Im Jazzpreis-Studio Hamburg führte Pinar Atalay durch den Abend und spielte sich mit den Co-Moderator:innen Nicole Köster im Ella & Louis/Mannheim, Ulf Drechsel im A-Trane/Berlin und Ulli Habersetzer im Jazzclub Unterfahrt/München die Bälle und Kategorien zu.

Nach dem Grußwort von Kulturstaatsministerin Monika Grütters begann die Verleihung des neuen Awards für die Jazzszene. Als erste Künstlerin des Abends wurde in Hamburg die Vokalistin Lucia Cadotsch ausgezeichnet, mit einer Laudatio der Sängerin und Schauspielerin Ute Lemper, die live aus New York zugeschaltet wurde. Im A-Trane gingen die begehrten Trophäen u.a. an Mirna Bogdanović, Philipp Gropper´s PHILM und Aki Takase. Künstler des Jahres international wurde Tigran Hamasyan, der sich aus Los Angeles zuschaltete und mit einer Laudatio von Nils Landgren in Hamburg geehrt wurde.

Dazu gab es neben den Laudationen – z.B. von Rolf Kühn, Max Mutzke, Kalle Kalima oder Silke Eberhard – an allen Standorten Liveauftritte von herausragenden Jazzmusiker:innen. Im Hamburger Studio traten Fabia Mantwill und Nils Landgren auf. Im Ella & Louis waren die Preisträger Masaa und Florian Ross mit mitreißenden musikalischen Beiträgen zu erleben. Als Künstler des Jahres wurde dann im legen-dären Jazzclub Unterfahrt der Schlagzeuger Christian Lillinger ausgezeichnet. Die Laudatio übernahm die Vorsitzende der Hauptjury Beate Sampson.

Die abwechslungsreiche Preisverleihung fand ihren Abschluss mit der Auszeichnung für das Lebenswerk für Konzertveranstalter Karsten Jahnke. Mit dieser besonderen Kategorie würdigt die Hauptjury das jahrzehntelange Wirken eines großen Musikliebhabers und -kenners für den Jazz in Deutschland. Aus Los Angeles richtete zur großen Überraschung aller Zuschauer:innen Jazz-Legende Herbie Hancock bewegende Worte an den Preisträger und Freund.

»Thank you, my friend, for paving the way for me and all the other art-ists, you’ve handled. You have opened the door for us. For this you not only receive a thank you, but as a special tribute you are awarded the German Jazz Prize for your lifetime achievement. «
– Herbie Hancock

Die komplette Preisverleihung ist ab sofort auch als Aufzeichnung HIER verfügbar.

Alle Preisträger:innen des Deutschen Jazzpreises auf einen Blick

Künstler:innen national
1. Vokal: Lucia Cadotsch
2. Holzblasinstrumente: Daniel Erdmann
3. Blechblasinstrumente: Markus Stockhausen
4. Piano/Keyboards: Aki Takase
5. Gitarre: Ronny Graupe
6. Bass: Eva Kruse
7. Schlagzeug/Perkussion: Christian Lillinger
8. Besondere Instrumente: Christopher Dell
9. Künstler des Jahres: Christian Lillinger
10. Band des Jahres: Philipp Gropper’s PHILM
11. Großes Ensemble des Jahres: Andromeda Mega Express Orchestra

Künstler:innen international
12. Blasinstrumente: Jaimie Branch
13. Piano/Keyboards: Tigran Hamasyan
14. Saiteninstrumente; Wolfgang Muthspiel
15. Schlagzeug/Perkussion: Brian Blade
16. Künstler des Jahres: Tigran Hamasyan
17. Band des Jahres: Shake Stew

Aufnahme / Produktion national
18. Album Instrumental: Julia Hülsmann Quartet – Not Far From Here
19. Album Vokal: Masaa – Irade
20. Debüt-Album: Mirna Bogdanović – Confrontation
21. Rundfunkproduktion: Bill Laurance & WDR Big Band Cologne

Aufnahme / Produktion international
22. Album Instrumental: Carla Bley – Life Goes On
23. Album Vokal: Kandace Springs – The Women Who Raised Me
24. Debüt-Album: Joel Ross – KingMaker

Live
25. Club des Jahres: LOFT
26. Festival des Jahres: 44. Leipziger Jazztage Transitions

Komposition / Arrangement
27. Komposition: Florian Ross – Streamwalk
28. Arrangement: Fabia Mantwill – Ophelia

Sonderpreise
29. Journalistische Leistung: Günther Huesmann
Bird Lives – Zum 100. Geburtstag von Charlie Parker
30. Lebenswerk: Karsten Jahnke
31. Sonderpreis der Jury: Jazzclub Unterfahrt

>> Pressemitteilung zur Preisverleihung

>> Offizielle Pressefotos