Jazz made in Germany ist ein weltweit beachtetes Aushängeschild und mehr denn je auf der Höhe unserer Zeit: Seine Akteur*innen leben und vermitteln kulturelle Vielfalt auf der Bühne und in der Lehre, im Kulturmanagement ebenso wie in der Tonträgerproduktion. Künstler*innen im Jazz und der improvisierten Musik sind hochgradig mobil, bilden Netzwerke, entwickeln neue Konzepte und Formate für die Aufführung, Aufzeichnung und Verbreitung.

Um diese Innovationskraft in all ihren Facetten auszuzeichnen hat Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), den Deutschen Jazzpreis ausgelobt. Als zentrale Fördereinrichtung der Bundesregierung ist die Initiative Musik mit der Realisierung betraut worden.

Die Erstauflage des Deutschen Jazzpreises findet im Juni 2021 statt mit der Mission sich als jährlich wiederkehrende, kulturelle Leuchtturm-Veranstaltung zu etablieren. Gemeinsam mit einem eigens dafür berufenen Beirat, der sich aus hochkarätigen Vertreter*innen der Jazzszene zusammensetzt, wurde das Konzept entwickelt.

Für mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit der Deutschen Jazzszene im in-und Ausland

Der Deutsche Jazzpreis richtet das Scheinwerferlicht auf die Vielfalt und Schaffenskraft der deutschen Jazz-Szene und würdigt mit Preisen in 31 Kategorien außergewöhnliche, künstlerische und innovative Leistungen im nationalen und internationalen Kontext. Die Preisträger*innen werden mit einer Trophäe und Preisgeld in Höhe von 10.000 € prämiert.

©Christopher Thomas
»Mit dieser Auszeichnung werden wir die Vielfalt, Kreativität und kommunikative Kraft des Jazz ins verdiente Rampenlicht rücken und herausragende künstlerische Leistungen mit dotierten Preisen würdigen. Die Jazzmusikszene baut seit jeher klingende Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen, sie steht für Mut, Austausch, Kooperation – und ist damit auch ein Spiegelbild unserer pluralistischen Gesellschaft. Genau diese Weltoffenheit wollen wir in Zukunft weiter unterstützen.«
Prof. Monika Grütters M.d.B.,
Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Bewerbungsphase für den Deutschen Jazzpreis 2021 beendet

In elf Kategorien konnten bis 10. Januar 2021 Bewerbungen von Künstler*innen, Komponist*innen, Labels, Verlagen u.a. für den Deutschen Jazzpreis eingereicht werden. Vielen herzlichen Dank für alle Einsendungen! Vorschläge für potenzielle Preisträger*innen in den übrigen Kategorien erfolgten durch die Fachjury.

Die Fachjury ermittelt nun aus allen Bewerbungen und Vorschlägen je drei Nominierte pro Kategorie. Die Preisträger*innen werden anschließend in einem weiteren Schritt durch die Hauptjury bestimmt. In Kürze werden hier die Besetzung der Hauptjury und die Nominierten bekannt gegeben.

Zur Programmbeschreibung

Die Fachjury des Deutschen Jazzpreises setzt sich aus insgesamt 25 Persönlichkeiten des Jazzschaffens zusammen. Um alle Blickwinkel dieser so lebendigen und facettenreichen Musikszene abzubilden, formiert sich die Jury als repräsentativer Querschnitt aus je fünf Personen der folgenden Bereiche: Künstler*innen, Labels/Verlage, Clubs/Festivals, Management/Agenturen und Journalist*innen/Medienvertreter*innen.

Unabhängig, fachkundig und in einem dynamischen Dialog werden so die Nominierten für die einzelnen Preiskategorien ermittelt.

Die Mitglieder der Fachjury des Deutschen Jazzpreises 2021

Anastasia Wolkenstein
Bookingagentin, Managerin, Tourpromoterin, Agentur Wolkenstein
Bugge Wesseltoft
Jazzmusiker und -pianist
Burkhard Hopper
Artist Manager und Agent bei Air Artist Agency, Organisator LetterOne RISING STARS Jazz Award
©Joachim Gern
Céline Rudolph
Vokalistin, Komponistin, Professorin am Jazz-Institut Berlin
Christiane Böhnke-Geisse
Künstlerische Leitung Jazzfestival Bingen Swingt, Leitung schwere reiter musik München
©Till Brönner
Dieter Ilg
International renommierter Jazzkontrabassist, dreifacher ECHO-Jazz Preisträger
Friederike Darius
Künstlerische Produzentin Metropole Orkest, künstlerische Leiterin Jazz-Abteilung der Hochschule Codarts, Education Manager Snarky Puppy, Booking-Direktorin Jazz Impuls (NL)
Ina Lieckfeldt
Booking Agent & Tourpromoter (Karsten Jahnke Konzertdirektion), Festival Programming (ELBJAZZ)
Julia Neupert
Jazzredakteurin SWR2
Julian Hölscher
Geschäftsführer Handshake Booking GmbH; Künstleragent; Tournee - und Konzertveranstalter; Club- und Festivalbetreiber
©Wolfgang Siesing
Kalle Kalima
Jazz-Gitarrist, Komponist, Dozent an der Universität Luzern
Martin Laurentius
Freier Jazzjournalist
©Bastian Scholl
Michael Gottfried
Kommunikationsmanager ACT Music
Michèle Claveau
Inhaberin der Musikfirma GLM Music
Nicola Kremer
Marketing/Vertrieb ECM Records
Pablo Held
Pianist, Komponist & Podcaster
Peter Schulze
Artistic Director jazzahead! und Sendesaal Bremen
Rainer Kern
Intendant Enjoy Jazz Festival, Sprecher der UNESCO Musikstädte
©Thilo Müller
Sabine Bachmann
Inhaberin des Labels Skip Records (div. Auszeichnungen für das Künstler-Roster u.a. 6 ECHO Jazz, 10 Jazzawards in Gold)
Sarah Seidel
Radio-/Musikjournalistin, NDR Kultur
Sebastian Studnitzky
Trompeter, Pianist, Komponist, Gründer & musikalischer Leiter XJAZZ Festival
©Manuel Miethe
Silke Eberhard
Saxophonistin und Komponistin
Tina Heine
Freie Kuratorin (u.a. Supergau Festival), Dozentin (HfMT Hamburg), Intendantin Jazz & The City Festival Salzburg
Tinka Koch
Redaktionsleitung WDR 3 Jazz & World
©Maggie Arndt
Ulf Drechsel
Jazzredakteur rbbKultur, Moderator, Autor

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Hinweis: Der Deutsche Jazzpreis der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien hat weder eine organisatorische noch inhaltliche Verbindung zum Neuen Deutschen Jazzpreis der IG Jazz Rhein-Neckar e.V., der einmal jährlich in Mannheim als Publikumspreis der deutschen Jazzszene vergeben wird. Weitere Informationen zum Neuen Deutschen Jazzpreis finden Sie unter www.ig-jazz.de/neuer-deutscher-jazzpreis/