Aki Takase erhält Deutschen Jazzpreis für Lebenswerk
Der Deutsche Jazzpreis würdigt 2026 eine der prägenden Persönlichkeiten des zeitgenössischen Jazz: Aki Takase erhält den Deutschen Jazzpreis für ihr Lebenswerk. Seit Jahrzehnten steht die japanische Jazzmusikerin für eine eigenständige musikalische Sprache, die sich zwischen Komposition und Improvisation, zwischen verschiedenen kulturellen Kontexten und ästhetischen Traditionen bewegt.
Mit der Auszeichnung würdigt die Jury des Deutschen Jazzpreises eine Künstlerin, die Jazz nicht als starre und unflexible, sondern als offene, sich stets verändernde Praxis versteht. Ihr Einfluss zeigt sich vor allem in ihrer partizipativen Arbeitsweise und in den vielen musikalischen Querverbindungen, die daraus entstanden sind.
Line-up der Preisverleihung wächst: weitere Live Acts veröffentlicht
Mit Adeolu steht ein Ensemble auf der Bühne, das internationale Perspektiven zusammenführt. Bandleader ist Lukas Akintaya, der in der Kategorie Schlagzeug/Perkussion nominiert ist. Das Kollektiv hilde, nominiert als Live Act des Jahres, verbindet Stimme, Streicher und Posaune zu einem kammermusikalisch geprägten Klang. Die Sängerin und Komponistin ganavya, deren Album Nilam in der Kategorie Album des Jahres international nominiert ist, bewegt sich zwischen Jazz, spirituellen Traditionen und globalen Einflüssen. Mit dem Moses Yoofee Trio, nominiert für das Debüt-Album des Jahres, ist eine junge Formation vertreten, die aktuelle Entwicklungen im europäischen Jazz aufgreift.
Die Verleihung findet am 25. April 2026 im Congress Centrum Bremen statt – im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der jazzahead!.
Tickets und weitere Informationen gibt es hier.